XMSS bietet schärfere Sicherheitsbeweise als LMS (mit Bitmasken und Tweakable-Hashfunktionen), bei etwas höherem Rechenaufwand. Parametersätze kombinieren SHA-256 oder SHAKE mit Baumhöhen von 10, 16 oder 20; XMSS^MT stapelt Bäume für bis zu 2⁶⁰ Signaturen. Wie bei LMS darf der Signierer einen Einmalschlüssel niemals wiederverwenden, deshalb muss die Verwaltung des Zustands absturzsicher sein, und Schlüssel dürfen nicht dupliziert werden.
In der Praxis ist LMS in Hardware und Firmware weiter verbreitet, während XMSS etwa in vom BSI empfohlenen Profilen und einigen Secure-Boot-Implementierungen zum Einsatz kommt. SLH-DSA verzichtet auf den Zustand, auf Kosten der Signaturgröße.