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ecdsa.com

Composite-Signaturen

Signaturen, die einen Post-Quanten- und einen klassischen Algorithmus unter einem Schlüssel und einer Algorithmuskennung kombinieren – zum Beispiel ML-DSA-65 mit ECDSA P-256 –, sodass eine Signatur die Prüfung nur besteht, wenn beide Komponenten sie bestehen.
Auch geschrieben alscomposite ML-DSAhybrid signaturesPQ/T hybrid signaturedual signatures

Der Entwurf der IETF-Arbeitsgruppe LAMPS für X.509 (draft-ietf-lamps-pq-composite-sigs, 2026 noch ein Internet-Draft) definiert Kombinationen wie ML-DSA-44 mit Ed25519 oder ECDSA P-256 und ML-DSA-87 mit ECDSA P-384, jeweils als eine einzige OID, deren öffentlicher Schlüssel und Signatur die Komponenten mit einer Domain Separation verketten, die das Abtrennen eines Teils verhindert. RFC 9980 für OpenPGP verfolgt denselben Ansatz (ML-DSA-65+Ed25519 ist Algorithmus 30), und OpenSSH 10.4 hat einen experimentellen Schlüsseltyp ML-DSA-44+Ed25519 eingeführt.

Das Ziel ist eine Absicherung während des Übergangs: Die Sicherheit bleibt erhalten, solange einer der beiden Algorithmen hält, und bestehende Richtlinien, die nur klassische Verfahren vorsehen, lassen sich gleichzeitig erfüllen. Alternativen sind duale Signaturen (zwei unabhängige Signaturen, wie in manchen CMS- und Dokumentformaten) und reine Post-Quanten-Signaturen, die NIST IR 8547 als Endzustand erwartet.

Standards und Quellen

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